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Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Foto Lisa Kuntze-Fechner. Bildinformationen anzeigen
Treppenaufgang Silogebäude Foto: S. Henning Bildinformationen anzeigen
Schloss Corvey, karolingische Wandmalereifragmente Foto: R. Wakup. Bildinformationen anzeigen
Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Foto Lisa Kuntze-Fechner. Bildinformationen anzeigen
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Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Foto Lisa Kuntze-Fechner.

Treppenaufgang Silogebäude Foto: S. Henning

Schloss Corvey, karolingische Wandmalereifragmente Foto: R. Wakup.

Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Foto Lisa Kuntze-Fechner.

Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Foto Lisa Kuntze-Fechner.

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SILOGESPRÄCHE

In vielen künstlerischen Arbeiten der Gegenwartskunst erscheint der Tisch als Möbel, Modell oder Motiv. Der Tisch ist Anlass für regelmäßige Zusammentreffen, Treffpunkt sozialer Veranstaltungen, Träger von Dingen und Objekten und Fläche für Einschreibungen. Er strukturiert Handlungsabläufe und reglementiert soziale Ordnungen. 

Einen Großteil unserer Zeit verbringen wir an Tischen - der Tisch ist dadurch immer auch Teil der eigenen Lebensgeschichte.

In der Fortsetzung der Reihe „Atelier im 21. Jahrhundert“ nehmen wir die „Große Tischruine“ des Schweizer Künstlers Dieter Roth (1930-1998) als Referenz für eine künstlerisch-kuratorische Reflexion des aktuellen Atelierinterieurs von Künstler*innen und damit eng verschaltete Handlungs- und Denkweisen. Ausgangspunkt für die inzwischen ins Monumentale angewachsene Rauminstallation, mit der Roth

2002 posthum auf der Documenta 11 in Kassel vertreten war, war ein einzelner Ateliertisch. Roths Auffassung, dass ein Kunstwerk niemals zu seiner endgültigen Form findet, löst dadurch den Blick von der evidenten Materialvielfalt des Schau-Tischs und macht auf diese Weise grundsätzliche Prozesse von Zeit und Raum als das Nicht-Fassbare, Entgleitende, Abfallende sichtbar.

Die „Tischruinen“ nehmen wir daher zum Anlass, um gemeinsam mit Künstler*innen und Wissenschaftler*innen ein Gespräch über Kontingenz und Kohärenz einer künstlerischen Haltung zu sprechen, d.h. auch Umwege, Brüche, Verschiebungen und Neuerungen gleichbedeutend in den Blick zu nehmen. Welche Rolle dafür das Atelier als Denk-,

Produktions- und (Re-)Präsentationsraum, aber auch der Tisch als Dispositiv und Display besonders in Zeiten von Lockdown und Social Distancing einnimmt bzw. haben kann, ist nur eine Perspektive, die wir eröffnen und gemeinsam mit den Gästen, den Studierenden und einer interessierten Öffentlichkeit diskutieren möchten.

 

PROGRAMM

4. Mai 2021

„a kind of laboratory, to search for the beauty in nothing”.

Zur Tischmatte von Dieter Roth

Dr. des. Ina Jessen (Kunsthistorikerin, Hamburg)

 

18. Mai 2021

Künstlerinnengespräch mit Erika Hock (Köln)

 

8. Juni 2021

Coffee Tables - Schnittstellen zwischen Skulptur und Objekt, Künstlergespräch mit Alfons Knogl (Köln)

 

20. Juli 2021

Künstlergespräch mit Andreas Fischer (Künstler, Düsseldorf)

 

Die Silogespräche finden als digitale Veranstaltungen (über zoom) jeweils dienstags von 16-18 Uhr statt. Aktuelle Informationen dazu 

entnehmen Sie bitte der Homepage des Faches Kunst oder  

https://kw.uni-paderborn.de/fach-kunst/projekte/silogespraeche-atelier-projekt-sose-20-1

 

Kontakt:

Prof. Dr. Sabiene Autsch (Kunst/Kunstgeschichte und ihre Didaktik), s. unter

https://kw.uni-paderborn.de/fach-kunst/kunst/kunstgeschichte-und-ihre-didaktik/

und

Prof. Max Schulze (Malerei), s. unter

https://kw.uni-paderborn.de/fach-kunst/malerei

 

Die Universität der Informationsgesellschaft