Ak­tu­el­les

Der Vortrag von Lisa Gotto betrachtet das filmische Schneebild als eine kinematographische Reflexionsform, in der sich Gestaltbildung und Gestaltauflösung verschränken. Grundlegend ist dafür ein Wechselverhältnis, das im Weiß selbst angelegt ist: das Oszillieren zwischen Aufbau und Abbau, zwischen Präsenz und Absenz, zwischen Musterbildung und Musterverlust.

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In seinem Film Hand catching lead führt Richard Serra modellhaft seine Vorstellung vom künstlerischen Prozess vor Augen: Die Hand des Künstlers packt herabfallendes Blei, lässt sich auf seine Materialität ein, formt es. In der berühmten verb list reflektiert Serra diese vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und bezieht sich dabei keinesfalls auf das Produkt der Aktionen, sondern auf das Prozessuale des Schaffens. Der Vortrag wird in einem ersten…

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Der erste Vortrag im Wintersemester am 5. 11. 2013 von Prof. Dr. Gunnar Schmidt (Trier) zum Thema „Material und Geste: Die Klavierzerstörungen Nam June Paiks und Joseph Beuys’ thematisiert künstlerische Beispiele der 1960er Jahre. In diesem Zeitraum tritt eine junge Künstlergeneration an, die mit ungewöhnlichen Strategien die Künste geradezu schockhaft erneuern: Materialkunst, Performance Art und Intermedia Art liefern die Stichworte für die…

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Der Vortrag im Rahmen der Silogespräche gliedert sich in zwei Themenbereiche, die jedoch eng miteinander verknüpft sind. Zum einen geht es um die Frage, wann Bildhauer im frühen und mittleren 20. Jahrhundert auf die Präsentation ihrer Skulpturen mittels eines Sockels verzichten und auf welchen Gründen diese Entscheidung basiert. Zum anderen wird betrachtet, auf welche Weise Sockel oder Standflächen von Plastiken gestaltet werden können, wenn…

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Die Künstlerin Judith Samen ist mit ihren inszenierten Fotografien international bekannt geworden. Ihr Gesamtwerk aber ist weiter angelegt und umfasst Zeichnungen und Rauminstallationen. Nahrungsmittel spielen in der Kunst von Judith Samen eine große Rolle, ebenso wie die Menschendarstellung. In ihrer Arbeit werden Elemente aus dem Alltag und aus der Kunst aufgegriffen und wirken als Kunst zurück in den Realraum.

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Karsten Bott ist Ding-Sammler. Seine Handlung ist folglich das Sammeln. Dabei handelt es sich um Dinge, die wir als wert- oder kulturlos empfinden, die in seinem seit 1988 begonnenen "Archiv für Gegenwartsgeschichte" Eingang finden: Stempel, Büroklammer, Einkaufszettel, Spielsachen, Küchenmaschinen, Kaugummis, Schirmständer, Zahnbürsten.

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"Superhelden“ nennt Nele Waldert eine neuere Gruppe von Skulpturen. Die kleinen Büsten tragen Accessoires, die die Künstlerin ihrem Alltag sowie der Kunst- und Kulturgeschichte entlehnt. Neben den inhaltlichen Assoziationen und erzählerischen Momenten, die der Betrachter jedoch nie vollständig enträtseln kann, sind für das Werk Nele Walderts immer auch handwerkliche Techniken bedeutsam, die sie zitiert und sich aneignet.

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Nach einführenden Überlegungen zur Materialität und Medialität im akustischen Bereich widmet sich der Vortrag von Petra Maria Meyer der eigenen praktischen Erfahrung mit akustischem Material bei der Inszenierung und deutschen Erstaufführung eines interdisziplinär vernachlässigten Anti-Theaterstück von Michel Seuphor: "L'éphémère est éternel". Ihr Konzept folgte dabei der Vorstellung eines HörSchauspieles ohne Schauspieler, das sich wesentlich auf…

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Die Silogespräche werden unter dem Themenschwerpunkt Materialdiskurse II am Dienstag, den 11.12.2012, um 18 Uhr im Silo des Faches Kunst fortgesetzt mit einem Vortrag von Roland Nachtigäller, Künstlerischer Direktor des Museums Marta Herford. Herr Nachtigäller spricht zu: Material als Bedeutungsträger.

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Der erste Vortrag im Wintersemester am 27.11.2012 von Martin Groh (Kassel) zum Thema „Vom Dia zum Digitalisat. Ein Praxisbericht vom Mediencluster-Projekt des documenta-Archivs“ ist ein Bericht aus der Praxis. Reflektiert werden Material und Materialität im Kontext von Sammlung und Archivierung.

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Die Auseinandersetzung mit Raum und raumgreifenden Installationen bildet einen Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Johanna Schwarz. Der vorhandene Ort dient als Ausgangs- und Bezugspunkt für die entstehenden Raumarbeiten. Kennzeichnend ist die Einfachheit der Mittel und die Reduktion. Ironie und Melancholie bilden den semantischen Rahmen.

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Petra Kathke, Professorin für Kunstpädagogik an der Universität Bielefeld, studierte Bildende Kunst, Biologie, Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Erziehungswissen-schaft in Berlin. Nach Vertretungsprofessuren an der UdK Berlin und der Universität Paderborn hatte sie eine Professur für Kunst und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd inne. Petra Kathke beschäftigt sich unter anderem mit künstlerischen…

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Julia Kröpelin schreibt über ihre aktuellen Werke: "Meine Arbeiten beschreiben Orte. Sie zeigen sich, indem ich einige ihrer Merkmale / Parameter in der Luft befestige. Sie bilden ein Netz von Einzelheiten, die teilweise aus meiner Beobachtung, teilweise aus der Welt meiner Vorstellung oder aus meinem Verhältnis zur äußeren Welt entstammen. So sind es innere und äußere Orte zu gleich.

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