Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Fakultät für Kulturwissenschaften Bildinformationen anzeigen

Fakultät für Kulturwissenschaften

|

Automatisiertes Vokabellernen: Wie lässt sich KI in die englische Sprachwissenschaft integrieren?

Prof. Dr. Ilka Mindt erhält Fellowship des KI-Campus

Künstliche Intelligenz (KI) gilt als Schlüsseltechnologie der Zukunft. Da die Einbindung von KI-Kenntnissen für Schulen und Universitäten, aber auch für den Beruf immer wichtiger wird, stellt die Lernplattform für Künstliche Intelligenz „KI-Campus“ vielfältige digitale Lernangebote zur Verfügung. Um diese Angebote verstärkt in die Lehre und Forschung an Hochschulen zu integrieren, hat das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt Lehr-Fellows gesucht. Für ihr Konzept zur Einbindung von KI in der englischen Sprachwissenschaft für Beruf und Schule erhielt Prof. Dr. Ilka Mindt, Wissenschaftlerin der Universität Paderborn, nun ein Fellowship des KI-Campus. Insgesamt wurden 19 Fellowships zur Integration von digitalen KI-Lernangeboten in die Hochschullehre im Rahmen von zwölf Projekten vergeben.

Die Vision des KI-Campus ist eine KI-kompetente Gesellschaft. Im Zentrum des Projekts steht der prototypische und pilothafte Aufbau einer auf das Thema Künstliche Intelligenz spezialisierten digitalen Lernplattform. Seit Juli ist eine Beta-Version öffentlich verfügbar, die fortlaufend weiterentwickelt wird. Über zwei Millionen Euro werden bis 2022 zur Verfügung gestellt, um entsprechende Lernangebote zu entwickeln, zu produzieren und zu erforschen. Der Stifterverband, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Hasso-Plattner-Institut (HPI), NEOCOSMO und das mmb Institut entwickeln den KI-Campus seit Oktober 2019 gemeinsam.

Mit ihrem Konzept zur Integration von offen lizenzierten KI-Lernangeboten in die eigene Hochschullehre konnte Ilka Mindt, Professorin für englische Sprachwissenschaft am Institut für Anglistik und Amerikanistik, die Jury überzeugen: „Meine Forschung und Lehre in der englischen Sprachwissenschaft ist datengestützt. Insbesondere die Verbindung von Sprache, maschinellem Lernen und der Gewinnung und Verwendung von Daten aus Sprache ist ein wichtiger Bereich, der auch in die Lehre der englischen Sprachwissenschaft sehr gut eingebunden werden kann und muss,“ erklärt Mindt. Doch nicht nur für die eigene Fachwissenschaft sei KI besonders relevant, sondern auch für unterschiedliche schulische sowie außerschulische Berufsfelder: „KI spielt heute schon eine große Rolle und ist ein zentrales Zukunftsthema. Daher möchte ich beispielsweise Lehramtsstudierende für digitale Vokabellernprogramme oder digitale Schulbücher sensibilisieren und mit ihnen über zukünftige Entwicklungen ins Gespräch kommen. In diese digitalen Systeme können KI-Tools implementiert werden, wie z. B. autonome Systeme zur Korrektur von Aufsätzen oder automatisierte Systeme, welche beim Vokabellernen auf den Einzelnen zugeschnittene Lernformen vorschlagen. Aber auch für außerschulische Berufsfelder, die an der Schnittstelle zwischen den Digital Humanities und der englischen Sprachwissenschaft liegen, gilt es, die Optionen der KI zu beleuchten, um unseren Studierenden Zukunftsfelder für Forschung, Beruf und Entwicklung aufzuzeigen.“

Weitere Informationen zum KI-Campus: https://ki-campus.org 

Kontakt

Ilka Mindt

Prof. Dr. Ilka Mindt

Linguistik - Bereich Prof. Mindt

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft