Bei heißen Temperaturen luden der Landtagspräsident NRW und das Netzwerke „Popboard NRW“ am 18. Juni zum Parlamentarischen Abend Pop in den Düsseldorfer Landtag ein. Zahlreiche Politiker*innen, Musiker*innen, Funktionär*innen, Journalist*innen und auch eine Fraktion von Wissenschaftler*innen wohnten einem unterhaltsamen und sehr effektiven Treffen bei. Von der Universität Paderborn war das zweiköpfige Direktorium des „C:POP – Transdisciplinary Research Center for Popular Music Cultures and Creative Economies“ eingeladen, Prof.‘in Dr.‘in Beate Flath und Prof. Dr. Christoph Jacke.
Der kommunikative Abend wurde mit Grußworten der Vizelandtagspräsidentin Berîvan Aymaz, der Staatssekretärin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW Gonca Türkeli-Dehnert und der Geschäftsführung des Popboard NRW Anna-Kathrin Dietrich und Till Skoruppa eröffnet. Moderiert von der WDR- und Deutschlandfunk-Journalistin Ina Plodroch gab es dann einige Talks mit Gästen zu Zielen und Status Quo der Popszenen NRW und zur Frage der Stärkung des Pop-Standorts NRW. Bereichert wurden diese Gesprächsrunden von musikalischen Performances der Musikerinnen Zainab Lax und MILEN. Nach einem kurzen Ausblick gab es dann ausgiebig Zeit zum persönlichen Austausch, musikalisch begleitet von der DJ seren_a.
Auch vor Ort waren einige Paderborner Pop-Lehrbeauftragte und C:POP-Assoziierte wie zum Beispiel der renommierte Musikjournalist und Kurator Thomas Venker oder der Rechtsanwalt und Veranstalter Stephan Benn.
Das C:POP-Direktorium mischte sich unter die Anwesenden und konnte einige sehr produktive Gespräche mit Kulturpolitik, universitärer Forschung, Veranstaltungs- und Musikbusiness sowie vor allem den Verbänden und Förderinstitutionen führen und weitere Kooperationen andenken. Wie es in den Grußworten formuliert worden war, so fand Pop in vielen seinen Ausprägungen und Akteur*innen den Weg ins NRW-Parlament – und wird hoffentlich gekommen sein, um zu bleiben.