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| Mitteilung

Neue Geräte, neuer Workshop, neue Partnerschaft: Coronapandemie öffnet neue digitale Horizonte für Paderborner Verein

Seit 2012 führt der Verein Medien und Technik für Kinder und Jugendliche e.V. (MTKJ) gemeinsam mit der Universität Paderborn verschiedene Projekte durch. Schülerinnen und Schülern wird dadurch die Teilhabe an der medialen Gesellschaft ermöglicht. In Kooperation mit dem Arbeitsbereich „Medienpädagogik und empirische Medienforschung“ von Prof. Dr. phil. Dorothee Meister haben auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Schulen der Stadt Paderborn im Alter von 9 bis 16 Jahren an vier Samstagen im September Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien erlernt. Das „Paderborner Recycling Projekt“ (pb.re.pc), in dessen Rahmen alte Rechner aufbereitet und nach einer entsprechenden Schulung an Kinder und Jugendliche verteilt wurden, konnte in diesem Jahr außerdem erstmalig durch eine Tablet-Schulung ersetzt werden.

Im Zuge der Coronapandemie sind die Schulen im Paderborner Stadtgebiet mit digitalen Geräten wie Tablets ausgestattet worden. Das bringt nicht nur Chancen, sondern auch neue Herausforderungen mit sich. Der richtige Umgang mit den neuen Lernmaterialien muss erst einmal beigebracht werden. Viele Schulen können diese Aufgabe nicht so schnell umsetzen, da es erst nach und nach in den Lern- und Stundenplänen verankert wird und neben vielen anderen Aufgaben, die die Coronapandemie mit sich bringt, wenig Zeit übrigbleibt.

Hier setzt das Workshop-Angebot des MTKJ an, das auch dieses Jahr wieder großen Zuspruch erhalten hat. Die dreistündigen Lernabschnitte fanden mit dem Ziel, den Kindern und Jugendlichen eine optimale Hilfestellung beim Erwerb von Medienkompetenz zu leisten, im Jugendzentrum „Die Villa“ in Schloss Neuhaus statt. Da der Verein nicht über einen eigenen Pool von Tablets verfügt, konnte eine neue Kooperation mit der Lernstatt Paderborn dabei helfen, die Lücke zu schließen. „Die Villa als Haus der offenen Tür sieht sich als Bindeglied zwischen Schule und Freizeit, weshalb hier nicht nur auf die Nutzung der Tablets eingegangen werden kann, sondern an den Desktoprechnern auch weiterhin zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Diese heterogene Medien- und Programmlandschaft wird die Kinder und Jugendlichen nicht nur in ihrem späteren Privatleben begleiten, sondern auch einen großen Teil ihrer Arbeitswelt ausmachen“, so Martina Kirchhoff, Leiterin des Jugendtreffs.

Vereinsvorsitzende Heike Masan erklärt: „Durch unsere lange Erfahrung bei pb.re.pc wissen wir, dass kleine Hürden unüberwindbar scheinen und vielfältige Ängste nicht zur Teilnahme an einer immer digitaler werdenden Welt führen. Sahen wir 2012 noch die Vergabe der Rechner als Ziel, ist uns schnell bewusst geworden, dass der Weg dorthin, also die Schulung das eigentliche Ziel darstellt.“ Dabei kamen auch den freiwilligen Helfer*innen, bestehend aus Studierenden der Universität Paderborn, vielfältige Aufgaben zu.

Waren Lerninhalte in der Vergangenheit von der Arbeitsweise der Schulen abhängig, konnten nun erstmalig neue Horizonte erschlossen werden. Die Teilnehmer*innen haben anhand einer Projektarbeit die verschiedenen Kompetenzen vertieft. Digitale Mind-Maps wurden dabei genutzt, um Ideen zu visualisieren. In Office-Programmen wurden die Ideen zu einem Ablaufplan zusammengeführt. Schnitt- und Bildbearbeitungsprogramme können von den Schülerinnen und Schülern nun auch für eine bessere Übermittlung von Hausaufgaben genutzt werden. Für die Organisator*innen ist dies nur ein Anfang für die Erschließung neuer Inhalte, weshalb der Verein sein Angebot zukünftig erweitern will.

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Dorothee Meister

Prof. Dr. phil. Dorothee Meister

Medienpädagogik und empirische Medienforschung

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Die Universität der Informationsgesellschaft