Die Lokalzeit OWL des WDR hat in einem aktuellen Beitrag über ein Forschungsprojekt der Universität Paderborn berichtet, das beim diesjährigen AStA-Sommerfestival erstmals in der Praxis erprobt wird. Das Festival, eines der größten Campus-Festivals Deutschlands, zieht jedes Jahr rund 14.000 Besucherinnen und Besucher an und produziert dabei auch viel Müll und CO₂-Emissionen.
Im Zentrum des Beitrags steht das Projekt „NachhaltigkeitsKulturOWL“, das von Prof. Dr. Beate Flath geleitet wird. Ziel ist es, herauszufinden, wie kulturelle Großveranstaltungen umweltfreundlicher gestaltet werden können, ohne dass der Festivalcharakter darunter leidet.
Die Reporterinnen zeigen, dass das Forschungsteam beim Festival nicht nur Daten sammelt, sondern auch praktische Maßnahmen testet – etwa Taschenaschenbecher aus recyceltem PET, die an Besucherinnen und Besucher verteilt werden. Damit soll verhindert werden, dass Zigarettenstummel die Wiesen und Wege verschmutzen.
Das Paderborner Festival bildet den Auftakt einer mehrjährigen Forschungsreihe in Ostwestfalen-Lippe. Weitere Stationen sind das Orange Blossom Special in Beverungen und der Carnival der Kulturen in Bielefeld.
Die Lokalzeit OWL hebt in ihrem Bericht hervor, dass das Paderborner Projekt beispielhaft zeigt, wie Wissenschaft, Kultur und Nachhaltigkeit zusammenwirken können. Durch praktische Ansätze wie die Taschenaschenbecher und Informationskampagnen werde Nachhaltigkeit für Festivalbesucher*innen konkret und erlebbar gemacht.
WDR-Lokalzeit OWL berichtet über nachhaltiges Pilotprojekt auf dem AStA-Sommerfestival Paderborn