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Fakultät für Kulturwissenschaften

Veranstaltung

Dienstag, 24.01.2023 | 18.00 Uhr - 20.00 Uhr | Zoom | Fach Kunst

Silogespräche „Projekte und Prozesse“: Künstlerinnenkollektiv „tiefkeller“ aus Bonn zu Gast

Am Dienstag, 24. Januar, ist das Künstlerinnenkollektiv „tiefkeller“ aus Bonn von 18 bis 20 Uhr Gast bei den Silogesprächen des Fachs Kunst.

der Universität Paderborn. Mit dem Thema „Welche Grenzen?“ setzt das Fach die Reihe „Projekte und Prozesse“ im Wintersemester 2022/23 fort. Für die Veranstaltung am 24. Januar können sich alle Interessierten unter folgendem Link einwählen, eine Anmeldung ist nicht notwendig: uni-paderborn.de.zoom.us/j/95898548763?pwd=NnZmWkNFYUJwZUdrZnZFekxMZXFtZz09 (Meeting-ID: 958 9854 8763)

Die Kunst: Dem Prozess hinter der Kunst Raum geben
 

Ist ein Spazierstock ein Kunstobjekt? Anstelle Antworten auf Fragen wie diese zu finden, versucht das Künstlerinnenkollektiv „tiefkeller“, dem Prozess hinter der Kunst Raum zu geben. So formen die Künstlerinnen u. a. tausende große und kleine Blattobjekte aus Keramik, nähen Löffel aus aller Welt auf bemalte Seiden, gießen diese ab und setzen, hängen, schrauben und stapeln sie in einem speziellen Raum neu.

Zum Kollektiv: „tiefkeller“
 

„Tiefkeller“ ist ein Künstlerinnenkollektiv der Bildhauerin Kathrin Graf und der Malerin Bettina Marx. Gleichzeitig ist es der Name ihrer installativen Arbeit in einem Backsteinkeller in der Bonner Südstadt. Inspiriert durch wissenschaftliche oder private Sammlungen, schafft „tiefkeller“ Installationen, die die Gattungsgrenzen zwischen Kunstwerk und Sammlungsexponat künstlerisch hinterfragen. Dabei stellt das Duo sinnliche Bezugsebenen zwischen Raum, eigenen und eingeladenen Kunstwerken und Sammlungsstücken her und spricht sowohl das kunstinteressierte als auch das kunstferne Publikum an.

Kathrin Graf (*1984) studierte Malerei in Bonn und Fine Art am Sandberg Instituut in Amsterdam. Sie stellt national wie international aus und veröffentlichte mehrere Publikationen. Kollaborative Projekte erweitern ihr Arbeitsfeld, das durch eine experimentelle Materialverliebtheit gekennzeichnet ist.

Bettina Marx (*1981) studierte an der Kunstakademie Münster und als Gast an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre künstlerische Arbeit wurde mit verschiedenen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Bettina Marx stellt national wie international aus und lässt in ihren Arbeiten eindeutige Trennlinien zwischen Malerei, Zeichnung und Installation hinter sich. Ihre Form- und Materialsprache und künstlerischen Forschungsfelder erweitert sie durch kollaborative Prozesse.

Weitere Infos gibt es auf der Webseite der Silogespräche.

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