Mit weltweit berühmten Schwarzweißportraits von Künstler*innen wie Georg Baselitz, Gerhard Richter, Joseph Beuys, Cindy Sherman oder Marisa Merz hat sich Benjamin Katz (1939 als Sohn deutscher Juden in Antwerpen geboren und heute in Köln lebend) spätestens seit den 1980er Jahren einen festen Platz in der Geschichte der Künstlerfotografie erarbeitet. Weniger bekannt jedoch sind seine Fotografien von Hausfassaden, Architekturdetails,…
Wintersemester 2021/22 SILOGESPRÄCHE Dienstags, 18-20 Uhr «CITYRAMA - STRASSE ALS ATELIER» 2. 11. 2021 Roland Nachtigäller (Künstlerischer Direktor Marta Herford) 16. 11. 2021 Katrin Rottmann (Kunsthistorikerin/Bochum) 7. 12. 2021 Thomas Kellner (Fotograf/Siegen) 11. 01. 2022 Marcel Hiller (Künstler/Köln) Wir bewegen uns täglich durch Straßen, flanieren und fahren auf ihr, überqueren sie oder tippen sie in Google Maps. Straßen, so scheint es,…
Das Institut für Kunst/ Musik/ Textil - die Fächer Kunst und Textil laden herzlich ein: MOLINO 2020 - DULCE ES DULCE Paulina Amelie Holtz, Lena Keller, Alina Maier und Quang Tran Eine Phrase, in der vier sehr verschiedene Menschen eine Gemeinsamkeit finden. Die Ausstellung der Molino-Winkler Stipendiat:innen 2020 zeigt Auseinandersetzungen mit dem eigenen Selbst, die in völliger Abgeschiedenheit und unter ganz neuen Einflüssen passieren…
Andreas Fischer, *1972 (München). Nach 12 Bewerbungs-Ablehnungen Student an der Kunstakademie Düsseldorf (Rinke, Herold), nach Meisterschüler Studium abgebrochen. Gerettet durch dHCS Atelier-Stipendium. Lange danach dann u.A. Peil-Stipendium und eine überbewertete Gastprofessur an der unterbewerteten Kunstakademie Mainz. Größte Einzelausstellung: „Your time is my Rolex“ Museum Ludwig. Schönste Einzelausstellung: „Reculer pour mieux sauter“ im…
Im Gespräch mit Prof. Sabiene Autsch und den Studierenden wird Alfons Knogl seine Werkreihe "Coffee Tables" vorstellen, die durch seine persönliche Vorliebe für diese besondere Kategorie eines Möbelstücks entstand. Seit 2007 ist die Reihe immer wieder Gegenstand seiner ‚eigentlichen‘ bildhauerischen Arbeit und wird von ihm in unregelmäßigen Abständen erweitert.
Die Vermessung des Körperlichen und die soziokulturelle Funktion temporärer Architektur sind zentrale Themen in Hocks Oeuvre. Im Gespräch mit Prof. Max Schulze und den Studierenden geht es um den Begriff "Hosting Structures", den Hock für einen Teil ihrer Arbeiten bereitstellt und die Frage inwieweit die Begriffe Funktionalität und Fiktion in ihrer Arbeit zusammenkommen.
In vielen künstlerischen Arbeiten der Gegenwartskunst erscheint der Tisch als Möbel, Modell oder Motiv. Der Tisch ist Anlass für regelmäßige Zusammentreffen, Treffpunkt sozialer Veranstaltungen, Träger von Dingen und Objekten und Fläche für Einschreibungen. Er strukturiert Handlungsabläufe und reglementiert soziale Ordnungen. Einen Großteil unserer Zeit verbringen wir an Tischen – der Tisch ist daher immer auch Teil der eigenen Lebensgeschichte.…
In der jährlichen Fortbildung der Professur Kunstdidaktik mit besonderer Berücksichtigung von Inklusion werden die Erfahrungen des letzten Jahres aufgenommen und produktiv weitergeführt. Im Mittelpunkt stehen daher digitale Bausteine, die auch für den Präsenzunterricht weiter genutzt werden können. Die Fortbildung, die erneut als Online-Seminar konzipiert ist, widmet sich der Frage, wie die Möglichkeiten digitaler Medien zur Unterstützung von…
Im Gespräch mit Prof. Dr. Sabiene Autsch, Studierenden des kunstwissenschaftlichen Seminars "Der Besuch im Atelier" erörtert Prof. Uschi Huber Rolle und Funktion des Ateliers in ihrem künstlerischen Arbeitsprozess: Wie wirken der digitale und der reale Raum in ihrer Arbeit, innerhalb und außerhalb des Ateliers zusammen?
Im fünften Teil der digitalen "Silogespräche" des Fachs Kunst zum Thema "Besuch im Atelier des 21. Jahrhunderts" spricht Prof. Dr. Knut Ebeling von der Weißensee Kunsthochschule Berlin am Dienstag, 12. Januar, ab 16 Uhr über "Matisse. Zur Codierung einer zitternden Hand im Atelier".
"Als ich einmal versucht habe, den von einer Kuh zu einem komplexen Gebilde geleckten Salzstein in Ton nachzuformen und daran scheiterte, habe ich etwas verstanden: Es ist wichtig, dass die weichen Höhlungen des Steins über Wochen hinweg von einer Zunge geformt wurden. Und wenn ich dieses Gebilde als ein poetisches wahrnehmen möchte, braucht es die Rinderzunge, das Feld und Zeit."
Johannes Bendzulla: Delusional Self Portrait, 2018 Transfer print,: Epson Ultra Chrome Ink andacrylic paint on handmade paper, mounted on auminium, 54 x 71 x 3 cm
Im Gespräch mit Prof. Max Schulze und den Studierenden geht es um Bendzullas künstlerische Arbeit, welche die Auswirkungen einer immer stärker digital geprägten Gegenwart auf unsere Bildkultur reflektiert.